Gastaufenthalt für schwedische Schüler

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Swedish Council for Higher Education
GASTSCHULEN UND GASTFAMILIEN GESUCHT
SchwedenDas Programm „Ein Jahr in Deutschland“ wird im Auftrag des schwedischen Bildungsministeriums vom Swedish Council for Higher Education (UHR) organisiert.

Programmziel

Ziel des Programms ist es, schwedischen Jugendlichen vertiefte Kenntnisse der deutschen Sprache und Kultur zu geben. Sie sollen so weit wie möglich demselben Unterricht wie ihre deutschen Mitschüler folgen. Durch die Unterbringung in einer Gastfamilie erhalten die Jugendlichen einen tieferen Einblick in die deutsche (Alltags-)Kultur und ein gutes Sprachtraining. In einer Familie zu wohnen, bedeutet auch größere Sicherheit und Geborgenheit für die jungen Menschen.

Zielgruppe

Die schwedischen Bewerber sind bei Antritt ihrer Reise nach Deutschland 16 bis 17 Jahre, in Ausnahmefällen 18 Jahre alt und haben in Schweden eine Schulstufe absolviert, die in Deutschland einer 10. oder 11. Klasse der 12-jährigen Schule entspricht. Sie hatten mindestens drei, meistens aber vier bis fünf Jahre Deutschunterricht. Die Auswahl unter den Bewerbern wird aufgrund ihrer Zeugnisnoten und Referenzen, ihrer Motivation und persönlichen Reife getroffen.
Gesucht werden Schulen, die bereit und in der Lage sind, einen schwedischen Schüler ein Schuljahr lang aufzunehmen und für die Unterbringung in einer Gastfamilie zu sorgen.

Kosten

Die Gastfamilien erhalten von den Eltern des Gastschülers einen monatlichen Unkostenzuschuss von 350 EUR für Unterkunft und Verpflegung. Die Kosten für den täglichen Schulweg, für Klassen- und sonstige Reisen sowie Taschengeld sind von den Eltern des Gastschülers aufzubringen. Die Gastschüler sind während ihres Aufenthalts in der Bundesrepublik Deutschland über die schwedische Seite kranken-, unfall- und haftpflichtversichert.

Ausschreibung

Das Programm wird vom UHR organisiert, vom Pädagogischen Austauschdienst der KMK koordiniert und in jährlichem Wechsel mit verschiedenen Bundesländern durchgeführt. Das Land Hamburg war zuletzt im Schuljahr 2015/2016 beteiligt.

Eine erneute Beteiligung Hamburgs wird rechtzeitig an dieser Stelle bekanntgegeben.