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Erasmus+ Das europäische Bildungsprogramm

Europa [1] > Erasmus+

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Das Europäische Bildungsprogramm Erasmus+ fördert in den Bereichen Schule, Berufliche Bildung, Hochschule und Erwachsenenbildung den europaweiten Austausch von Schüler:innen, Lehrkräften und Bildungsfachleuten sowie Lernmobilitäten und strategische Partnerschaften.
Die Programmschwerpunkte der aktuellen Förderperiode sind

Am Erasmus+ Programm nehmen alle 27 EU-Mitgliedstaaten und einige weitere Partnerländer teil. In der aktuellen Förderperiode 2021-27 steht ein Gesamtbudget in Höhe von 26 Mrd. Euro zur Verfügung. Davon sind rund 3,3 Mrd. Euro für den Schulsektor vorgesehen.

Für eine Teilnahme an Erasmus+ benötigen Sie als Lehrkraft einen EU-Login (EU-Login einrichten [2]). Anschließend registrieren [3] Sie Ihre Schule als Einrichtung, um eine Organisations-Identifikationsnummer (OID) zu erhalten. Die OID benötigen Sie für alle Anträge im Rahmen von Erasmus+.

Im Schulbereich wird das Programm durch den Pädagogischen Austauschdienst (PAD) der Kultusminister-Konferenz (KMK) als Nationaler Agentur umgesetzt. Der PAD unterstützt bei der Antragstellung und beantwortet Ihre Fragen zum Erasmus+ Programm und Antragsprozess. Ansprechpersonen finden Sie hier [4].

Welche Optionen zur Teilnahme am Erasmus+ Programm gibt es?

eTwinning »Digitaler Austausch im Klassenzimmer«
eTwinning ist eine europäische Lerngemeinschaft und bietet einen niedrigschwelligen Einstieg bei Erasmus+, um online erste Kontakte zu möglichen Partnerschulen im Ausland zu knüpfen. Über die „European School Education Platform“ bietet eTwinning die Option des digitalen Austausches, um u.a. auch vor und nach Begegnungen im Rahmen von Erasmus+ Mobilitäten in Kontakt zu bleiben.
Die eTwinning-Community wird derzeit in 45 Ländern genutzt und somit über die europäischen Grenzen hinaus.
Fördermittel können für eTwinning nicht beantragt werden.

Weitere Informationen zu Erasmus+ eTwinning [5] finden Sie auf der Website des PAD.
Zusätzliche Hamburg-spezifische Hinweise zu eTwinning [6] finden Sie auf unserer Homepage.

Kurzzeitprojekte »Das Schnupperprojekt«
Kurzzeitprojekte bieten schulischen und vorschulischen Einrichtungen die Möglichkeit, mit bis zu 30 Personen (Schüler:innen und Lehrer:innen) das Erasmus+ Programm näher kennenzulernen. Innerhalb einer Förderperiode (aktuell von 2021 bis 2027) können bis zu drei Kurzeitprojekte mit einer jeweiligen Laufzeit von 6 bis 18 Monaten beantragt werden. Für ein Kurzzeitprojekt können Fördermittel beim PAD beantragt werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des PAD unter Erasmus+ Kurzzeitprojekt [7].
Zusätzliche Hamburg-spezifische Hinweise finden Sie auf unserer Homepage unter Kurzzeitprojekte [8].

Akkreditierung »Die Dauerkarte«
Mit einer Akkreditierung besteht während der gesamten Erasmus+ Förderperiode (vom Zeitpunkt der Akkreditierung bis zum Ende der aktuellen Förderperiode 2027) die Möglichkeit, einmal im Jahr Fördermittel beim PAD für Ihre Erasmus+ Projekte anzufordern. Die jeweiligen Projekte starten zum 1. Juni eines jeden Jahres und haben eine Laufzeit von 15 Monaten. Mit Verlängerung sind 24 Monate Laufzeit möglich. So können zwei Projekte ggf. zeitlich etwas überlappen.

Aufgrund der hohen Nachfrage ist die Anzahl der Neuakkreditierungen, die der PAD pro Jahr deutschlandweit zulässt, jedoch begrenzt. Zum Ende der aktuellen Förderperiode erhalten nur die besten Anträge noch die begehrte Akkreditierung. Auch die jährlichen Mittelanforderungen beim PAD haben inzwischen eine Obergrenze.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des PAD unter Erasmus+ Akkreditierung [9].
Zusätzliche Hamburg-spezifische Hinweise finden Sie auf unserer Homepage unter Akkreditierung [10].

Erasmus+ Konsortium »Das Team-Ticket«
Seit 2023 gibt es bei der Hamburger Schulbehörde ein Erasmus+ Konsortium, welches die administrativen Programmaufgaben wie Akkreditierung und Budgetmittelanforderungen beim PAD für die teilnehmenden Schulen übernimmt. Dieses Angebot richtet sich ausschließlich an staatliche Hamburger allgemeinbildende Schulen mit Sozialindex (ehem. KESS-Faktor) 1 oder 2.
Bezüglich eines Platzes im Konsortium informieren und bewerben Sie sich bitte bei Frau Bartel, der Koordinatorin für das Erasmus+ Konsortium [11] der BSFB.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter Konsortium [12].

Kleinere Partnerschaften »Weniger Verwaltungsaufwand«
Kleinere Partnerschaften mit Projektlaufzeiten zwischen 6 und 24 Monaten ermöglichen die Zusammenarbeit mit anderen europäischen Einrichtungen in kleinerem Rahmen und ohne großen Verwaltungsaufwand. Sie eignen sich zum Einstieg oder für kleinere Einrichtungen, die über wenig Verwaltungspersonal verfügen, wie Vereine, Bildungsinitiativen oder kleinere Behörden. Mit den entsprechenden Fördermitteln können Sie z.B. mit europäischen Partnern neue pädagogische Ansätze ausprobieren und kreative Ideen entwickeln.
Für Schulen sind diese Partnerschaften jedoch weniger geeignet; sie sollten stattdessen lieber eine Akkreditierung oder ein Kurzzeitprojekt anstreben.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des PAD unter Erasmus+ Kleinere Partnerschaften [13].

Kooperationspartnerschaften »Großes Vorhaben, großes Budget«
In Kooperationspartnerschaften mit Projektlaufzeiten zwischen 12 und 36 Monaten können verschiedene Einrichtungen zu einem selbstgewählten Thema aus dem Schulbereich zusammenarbeiten (z.B. Digitalisierung, Inklusion, Bildungsgerechtigkeit, Erzieher:innenausbildung, MINT-Förderung, etc.). Voraussetzung für eine Förderung ist, dass sich das Vorhaben mindestens einer der Erasmus+ Programmschwerpunkte [14] widmet. Antragsberechtigt sind alle Einrichtungen, die im Bereich schulische oder vorschulische Bildung arbeiten (z.B. Universitäten, Fachhochschulen, Vereine, Unternehmen, Lehrerfortbildungsinstitute, etc.).

Da diese Art der Partnerschaft ein hohes Maß an Verwaltungsaufwand und Budgetverantwortung erfordert, rät der PAD Schulen ausdrücklich davon ab, eine Funktion als Koordinator zu übernehmen! Schulen sollten stattdessen als Partner mit geringer Budgetverantwortung teilnehmen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des PAD unter Erasmus+ Kooperationspartnerschaften [15].

Das Referat für Europa und Internationales der BSFB agiert im Rahmen der Erasmus+ Projekte als zentrale Budgetverwaltungs- und Beratungsstelle für staatliche Hamburger allgemeinbildende Schulen.
Abforderungen der vom PAD bewilligten Fördermittel sowie Dienstreiseanträge für Lehrkräftemobilitäten (das sind Fahrten ohne Schüler:innen) richten Sie bitte an uns, da der Auszahlungs- bzw. Genehmigungsprozess in unserem Verantwortungsbereich liegt.
Gerne stehen wir Ihnen bei allgemeinen Fragen zu Erasmus+ unterstützend zur Seite:  Ansprechpersonen [16].
Sind Sie Lehrkraft einer beruflichen Schule? Dann wenden Sie sich bitte an das Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB) [17].

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