Erasmus+ Das europäische Bildungsprogramm

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Erasmus+ Allgemeine Hinweise

Erasmus+Das Bildungsprogramm Erasmus+ fördert Lernmobilitäten und Austausch von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Bildungsfachleuten sowie strategische Partnerschaften. Es nehmen die 27 EU-Mitgliedstaaten teil sowie einige weitere ausgewählte Partnerländer. Erasmus+ gliedert sich über alle Bildungsbereiche hinweg (Schulbildung, Berufliche Bildung, Hochschulbildung, Erwachsenenbildung) in Leitaktionen (sog. Key Actions) mit entsprechenden Antragsverfahren:

  • Leitaktion 1: Lernmobilität für Einzelpersonen (Lehrerfortbildungen)
  • Leitaktion 2: Kooperation für Innovation und Austausch guter Praxis (Schulpartnerschaften)
  • Leitaktion 3: Unterstützung politischer Reformen

Der Programmleitfaden 2020 informiert über die hierbei zur beachtenden inhaltliche Schwerpunkte („Prioritäten“, S. 102ff.) und Rahmenbedingungen des Programms sowie das Antragsverfahren.

Das Bildungsprogramm Erasmus+ (2014 bis 2020) der Europäischen Union ist mit einem Budget in Höhe von 14,8 Mrd. Euro ausgestattet. Mehr als vier Millionen Menschen profitieren von den EU-Mitteln. Im Schulbereich konnten im Frühjahr 2020 zum letzten Mal Anträge auf eine Förderung durch Erasmus+ gestellt werden – zahlreiche Projekte sind noch aktiv und werden spätestens 2023 abgeschlossen.

Die Nationale Agentur im Pädagogischen Austauschdienst (PAD) der KMK setzt in Deutschland das Programm im Schulbereich um.

Bei der Beratung zur Beantragung und Durchführung eines Erasmus+ Projekts unterstützen folgende Kontaktpersonen.

Erasmus+ ab 2021

Bereits im Sommer 2020 startet das neue Erasmus+ Programm – seien Sie gespannt und informieren Sie sich rechtzeitig hier.

Die nächsten Antragstermine sind voraussichtlich:

  • Leitaktion 1: Februar 2021 (der genaue Antragstermin steht noch nicht fest)
  • Leitaktion 2: März 2021 (der genaue Antragstermin steht noch nicht fest)

Hinweis: Alle online gestellten Anträge sind zeitgleich als PDF-Datei per E-Mail an die Schulbehörde, Abteilung B32 Internationales zu senden. Dies gilt auch für Anträge, bei denen die Schule nur kooperierende Einrichtung ist und deshalb selbst keinen Antrag stellt. So kann innerhalb der Hamburger Schullandschaft eine optimale Vernetzung und Beratung von schulischen Einrichtungen, die ein Erasmus+ Projekt durchführen, von der zuständigen Abteilung hergestellt werden.

Aktuelle Hinweise für Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Durchführung

Die aktuellen Verhaltensregeln und -empfehlungen zum Schutz vor der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 erzeugt für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im EU-Förderprogramm Erasmus+ europaweit eine erzwungene Pause der Möglichkeiten von physischen Begegnungen. Schulfahrten im In- und Ausland sind zwar in ganz Europa bis zum Ende des Schuljahres abgesagt und Festlegungen für das nächste Schuljahr sind bis auf Weiteres nicht möglich.
Die EU-Kommission hat jedoch dargelegt, in welchem Umfang sie Flexibilität im Umgang mit bereits bewilligten Mobilitäten in Erasmus+ Projekten gewährt. So können Verträge z. B. um sechs Monate verlängert werden, damit Mobilitäten nicht abgebrochen oder abgesagt werden müssen. Außerdem kann der Grundsatz der „höheren Gewalt“ für abgesagte Projekttreffen angewandt werden.

Bei der Beratung von vertraglichen Änderungen und dem Ausfüllen des Mobility Tools für laufende Erasmus+ Projekte hilft die mit der Durchführung beauftragte Nationale Agentur des PAD.

finanzielle Abwicklung

Dienstreiseantrag ERASMUS+

Reisen zur Teilnahme an Fortbildungsmaßnahmen im Rahmen der Leitaktion 1 sowie zur Teilnahme an Leitaktion 2 Projekttreffen ohne Schülerinnen und Schüler sind Dienstreisen, s. Ziffer 2.4 der Hinweise zu den Finanzangaben und zur Bewirtschaftung der Fördermittel. Dienstreisen müssen rechtzeitig, also bevor verbindliche Buchungen vorgenommen werden, beantragt und genehmigt werden. Bitte nutzen Sie das hier zum Download zur Verfügung gestellte Antragsformular für ERASMUS+ Auslandsdienstreisen.
ERASMUS+ Auslandsdienstreiseantrag Lehrkräfte
Weitere Hinweise finden Sie im Intranet der Behörde – bitte nutzen Sie einen Computer mit Zugang in das BSB-Intranet (Lehrerzimmer/Schulbüro).
Gesetze und Verordnungen sowie die dazugehörigen Verwaltungsvorschriften zum Thema Dienstreisen

das Masernschutzgesetz ab 01. März 2020 im Schüleraustausch
Neue Anforderungen durch das Masernschutzgesetz
ImpfpassSeit dem 2. März 2020 müssen alle nach dem 31. Dezember 1970 Geborenen, die an einer allgemeinbildenden Schule beschult oder tätig werden sollen oder im Rahmen einer kurzfristigen Austauschmaßnahme eine allgemeinbildende Schule besuchen, spätestens am 1. Schultag einen gültigen Impfschutz gegen Masern vorweisen. Alternativ kann ein ärztliches Zeugnis, welches eine Immunität oder eine gesundheitliche Kontraindikation bescheinigt, vorgelegt werden. Ohne einen entsprechenden Nachweis darf die Schule nicht betreten werden.
mehr Info: https://www.hamburg.de/masern/13633660/impfung/